Baiser in pink

Kochfee Carb, Low Carb, Rezept, Süßes, Süßes 10 Comments

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Heute mal was zum aktuellen Wetter – die japanischen Kirschen blühen, mein Oleander hat Knospen, am Christkindlesmarkt trinkt man Prosecco und eigentlich habe ich das Gefühl, ich sollte Balkonpflanzen kaufen statt Misteln…

Warum dann nicht was PINKES für die Plätzchen-Dose 🙂

Von den Mandel-Tonka-Talern hatte ich 3 Eiweiß übrig und Baiser ist da die erste Wahl bei uns, ich habe sie mit einer Mischung aus Xucker Premium und Vanille-Xucker gemacht, etwa 60 g Xucker Premium, 20 g Vanille-Xucker (was das alles für Ersatzzucker sind, könnt Ihr Euch im Beitrag zu den Mandel-Tonka-Talern ansehen). Man rechnet normalerweise pro Eiweiß etwa 50 g Zucker, bei mir sehr viel weniger, so pappsüß mag ich sie nicht…Man kann den Eischnee aber problemlos probieren, Ihr könnt also „Euren“ Geschmack selbst steuern!

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BAISER in PINK

Die Baisers an sich sind wirklich superleicht, man schlägt Eiweiß und Zucker oder Xucker so lange, bis sich alles gelöst hat und der Eischnee eine glänzende, homogene Masse ist. Ich mache es natürlich in meiner Kenwood und lasse alles etwa 5 Minuten mixen.

Meine Baisers sollten pink werden, dazu habe ich die Städter Lebensmittelfarbe in PINK *verwendet und zwar die flüssige, nicht die Paste.

Davon ein paar Tropfen mit einmixen, ganz einfach. Man kann auch einen Ombree-Effekt erzielen, indem man einfach auf den Eischnee die Tropfen verteilt und es dann so in den Spritzbeutel gibt!

WICHTIG: Mit der Größe des Spritzbeutels und der Wahl der Tülle könnt Ihr entweder seltsame Haufen oder bildschöne Baisers produzieren, daher mein Tipp, legt Euch unbedingt einen GROSSEN Spritzbeutel zu, ich verwende durchsichtige große Spritzbeutel (aus der Metro) aus der Fackelmann-Professional Serie, die ich aber nicht wegwerfe, sondern einfach abspüle. Die Tülle ist eine Kaiser 15 mm 50-3.

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Ob sie also so aussehen:

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Oder so wie unten, nur die TÜLLE entscheidet!

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Der Ombree-Look mit einer nicht ganz optimalen Tülle…

ZUBEREITUNG:

Nachdem sich der Zucker oder Xucker aufgelöst hat und man die Farbe eingemixt hat, spritzt man sie auf ein Backpapier ausgelegtes Backblech.

Sie werden im vorgeheizten Ofen bei 100 Grad Umluft etwa 1 Stunde und 20 Minuten getrocknet, da kann man alle Schienen voll machen und alles auf einmal backen!

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das sind sie roh….

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ALTERNATIVEN:

  • Gemahlene Mandeln oder Nüsse oder Kokosflocken zufügen, etwa 30 Minuten backen.
  • Statt Lebensmittelfarbe kann man auch sehr fein püriertes Obst nehmen, also zum Beispiel Himbeeren oder Erdbeeren, diese vorher auch ein wenig süßen. Ich mache damit immer die Ombree-Baisers, also nur ein paar Kleckse rein, zart umrühren und in den Spritzbeutel füllen!
  • Die Baisers kann man in Schokolade tauchen und in Nüssen wälzen.
  • Spritzt man längliche Formen, kann man sie mit Sahne füllen und zusammenklappen.
  • Und sicher noch vieles mehr….

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Morgen gibt es noch die „echten“ Vanillekipferl von Oma (leider mit Carbs ohne Ende…) und dann ist Schluss mit Plätzchen!

Einen schönen 4. Advent, Eure Petra ♥

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Comments 10

  1. Ein tolles Rezept. Probiere ich auch aus.
    Einige Baiser Rezepte habe ich schon nachgebacken, aber das perfekte war noch nicht dabei. Ich bin gespannt.
    LG Tina

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  2. Hihi, Petra, was für eine süße Idee! Mir fallen da spontan gleich mehrere Mädels ein, die die bunten Leckereien ziemlich gut fänden. Überhaupt: In verschiedenen Farben zur Deko auf dem Kaffeetisch oder in ein hübsches Tütchen verpackt und verschenkt- klasse, einfach und lecker. So was mag ich sehr.

    Liebste Grüße,
    Geli

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  3. Pingback: Pink Cake - Holla die Kochfee

  4. Ich hab noch nie Baisers selber gemacht…. Woher weiß ich denn, ob die Baisers fertig sind? Sind sie noch weich, wenn sie aus dem Ofen kommen?

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      Liebe Susanne, die idealen Baisers sind außen knusprig und innen soft! Das ist nach 1:20 Stunden bei mir immer der Fall! LG, Petra

  5. Pingback: Sport, Shopping und gesundes Schlemmen heißt es heute!

  6. Wie empfindest du den kühlenden Effekt?ich hatte vor làngerem mal welche nach eigenem Rezept gemacht da war aber der Effekt so stark,dass die baiser nicht essbar waren….was sind deine Erfahrungen?

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      Inzwischen versuche ich, alles was mit Erythrit gemacht wird, sehr gut zu würzen (Vanille, Zimt, Tonka, Lebkuchen- oder Spekulatiusgewürz) das hilft schon weiter. Mit Xylit finde ich es nicht so schlimm. LG, Petra

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