Saftfasten – meine Erfahrungen Teil 1

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Saftfasten Erfahrungen Teil 1. Nachdem ich seit vielen Jahren regelmäßig klassisch faste, habe ich dieses Jahr eine Saftkur probiert! Übrigens selbst gekauft und nicht gesponsert.

Saftfasten – meine Erfahrungen Teil 1

Saftfasten - meine Erfahrungen Teil 1. Duowell Flaschen

Warum nicht klassisch?

Viele Jahre gehörte das klassische Fasten für mich ins Frühjahr. 2018 habe ich ausführlich und täglich über meine „normale“ Fastenkur berichtet: 10 Tage zuhause Fasten, Tag für Tag. Warum mache ich dieses Jahr nicht genau so wie immer? Weil es für mich nicht in die Zeit passt. Schon letztes Jahr, zu Beginn der Pandemie, war es für mich keine Option, überhaupt zu fasten. Ich hatte das Gefühl, diesmal würde ich scheitern. Zu diesem Zeitpunkt ging es mir nicht gut, ich war in einer Art ängstlicher Schockstarre, mein berufliches Leben änderte sich komplett, ich war einfach nicht in der Verfassung zu verzichten.

2021

Dieses Jahr ist es ähnlich, wenn auch ein wenig anders. Ich bin super in meinem Ernährungsplan, ich nehme stetig ab, es geht mir sehr gut und das Fasten hat für mich einen ganz anderen Stellenwert:

Ich möchte mir nach der letztjährigen Pause beweisen, dass ich stark bin, dass ich durchhalte und mir selbst einen Kick geben für die restliche Abnahme.

Es ist auch eine Zeit für mich, in der ich keine Termine außer Haus habe und frei über meinen Tag verfüge, sodass ich jederzeit mal kurz schlafen oder mich ausruhen kann.

Und weil ich kein Interesse dran habe, zu viel abzunehmen (man nimmt es dann um so schneller wieder zu), habe ich schon im Januar angefangen, Saftkuren zu recherchieren.

Die Qual der Wahl

Seit Jahresanfang sah ich mir also verschiedene Saftkuren an, sah wie sie von Influencern ausprobiert und beworben werden, forstete die unterschiedlichsten Bewertungen und Inhaltsstoffe durch. Eigentlich wollte auch mein Mann mitmachen. Eigentlich… Fast habe ich mich für eine Kur entschieden, für Rootine. Aber dann gab es so viele Minuspunkte: so vieles was mir nicht schmeckt und was ich auf leeren Magen nicht trinken will, wie Ingwer und Kurkuma und Brennessel…Und dann waren da auch noch satte 235 € für 5 Tage und 30 x 500 ml Saft, also 30 Fläschchen. Ganz schön viel Müll, oder? Übrigens schicken fast alle Anbieter für 5 Tage 30 Fläschchen, die Preise liegen zwischen locker 130 und 230 Euro.

Warum Duowell Balance von Globovita?

Bei meiner Recherche tauchte auch Duowell Balance von Globovita auf und ich muss ehrlich zugeben, ich als Werbeopfer mit einem Faible für schöne Verpackungen und Marketing fand es wenig ansprechend, irgendwie altbacken, total unsexy. Aber nachdem meine Freundin durch Zufall diese Kur gemacht hat und sehr zufrieden war, habe ich gedacht, mach’s einfach. Und bei diesem Preis kann ich es zur Not verschenken…

Die Vorteile von Duowell – für mich persönlich

  • Der Preis: ich habe bei Apotal.de 47,92 € für die 5 Tage Kur bezahlt.
  • Die Verpackung: anders als bei vielen anderen Kuren bekommst du nicht 30 Minis, sondern 10 Glasflaschen à 500 ml.
  • Die Qualität: Alle Produkte in Bioqualität.
  • Die Säfte: die Säfte enthalten keinerlei zusätzliche Gewürze und sind sehr mild. Da ich einen etwas empfindlichen Magen habe, kam es mir sehr entgegen.
  • Die Extras: Zusätzlich zu den Säften gibt es eine Packung Tee und je ein Päckchen Bio Chiasamen und geschälte Bio Hanfnüsse. Und das Beste: einen Hanf-Sesam-Honig-Riegel pro Tag!
  • Die Erfahrungswerte: meine Freundin hat es super durchgehalten!

Saftfasten – meine Erfahrungen Teil 1

Meine persönlichen Extras zur Saftkur

Um nicht zu übersäuern und auch gegen eventuelle Krämpfe habe ich diesmal auf Anraten der Apothekerin ganz konsequent zweimal am Tag Basica Mikroperlen genommen, statt nur Basenbäder zu machen. Und ich nehme täglich Haarvitamine und Kollagen, das habe ich natürlich auch fortgesetzt. In meinen Augen hilft Basica sehr und ich werde es auch weiter jeden Tag nehmen.

Wie läuft eine Saftfastenkur ab?

Anders als beim klassischen Fasten gibt es „Mahlzeiten“, denn die Säfte werden mit den oben aufgeführten Extras kombiniert. Ich hatte wirklich Angst, dass dadurch der Magen wieder angeregt wird und man nur noch Hunger hat, aber das war – bei mir – nicht der Fall! Im Gegenteil, ich hatte nur zweimal das Gefühl, mir ist schwindlig und das auch nur, als ich Nachts mit dem Hund vor der Tür stand. Tag 1 ist ein Entlastungstag mit viel Gemüse und Tee, an Tag 7 wird aufgebaut, also zusätzlich zu den Säften und den Extras auch gegessen. Und es gibt literweise Moringa-Tee!

Die Moringaplanze, die in der Ayurveda (der indischen Lehre vom gesunden Leben) auch als Baum des Lebens bezeichnet wird. Während der Saftwoche nehmen Sie täglich den äußerst leckeren Moringa Cleanse Tee zu sich.

www.globovita.de
Saftfasten - meine Erfahrungen Teil 1 - Tomatensuppe am Entlastungstag
An meinem Entlastungstag hatte ich Mittags eine Tomatensuppe

Was man an diesen beiden Tagen essen sollte, aber auch alle Informationen über die Produkte und ein Leitfaden durch die Saftkur kommt als Booklet mit. Ich habe anders entlastet als vorgeschrieben, da ich Zwieback nicht mag.

Saftfasten - meine Erfahrungen Teil 1 - Kartoffel-Tomatensuppe am Entlastungstag
Entlastungstag Abends: zusätzlich eine gekochte Kartoffel in die Tomatensuppe püriert

Was ist in den Säften drin?

Bei der Duowell Balance Saftkur arbeitet man sich 4 verschiedene Säfte am Tag, wobei der Saft zum Riegel immer abwechselt.

Früh gibt es den Morgentraum, getrunken mit 2 TL Chiasamen: Bio Karotten-Apfel-Maracujasaft (Karottensaft* ** 49,5%, Apfelsaft* 45%, Agavendicksaft* 3%, Maracujasaft* 2,5%)

Saftfasten - meine Erfahrungen Teil 1 - Morgentraum mit Chips
Morgentraum mit Chias

Mittags gibt es Sonnengold, gibt es zum Riegel: Bio Apfel-Mangosaft (Apfelsaft* 75%, Mangopüree* 25%)

An jedem zweiten Tag gibt es Mittags Rubinrot, auch zum Riegel: Bio Apfel-Trauben-schwarze Johannisbeersaft (Apfelsaft* 50%, Traubensaft* 40%, schwarzes Johannisbeerpüree* 10%)

Sonnengold Saft mit Riegel
Sonnengold und mein liebster Hanf-Riegel, zerbröselt, damit er länger hält…

Abends gibt es gleich zwei Säfte: den Abendtraum: Bio Rote Bete-Apfel-Maracujasaft (Rote Bete Saft* ** 49%, Apfelsaft* 48%, Maracujasaft* 2%, Agavendicksaft* 1%) und dazu Delikat: Bio Tomaten-Gemüsesaft (Tomatensaft* 45%, Karottensaft* **, Pastinakensaft* **, Rote Bete Saft * **, Sauerkrautsaft* **, Gurkensaft* **, Meersalz, Paprikapüree*, Kräutergewürzmischung*, Zitronensaft*) Den Delikat trinkt man heiß als Suppe und kann ihn beliebig mit frischen Kräutern aufpeppen.

Saftfasten - meine Erfahrungen Teil 1 - Abendsäfte mit Basilikum und Pfeffer
Abendessen: Abendtraum und Delikat als Suppe

Saftfasten – meine Erfahrungen Teil 1

Die Umsetzung

Ich esse in meinem Alltag nicht vor 12 Uhr Mittags, meistens sogar erst gegen 13 oder 14 Uhr. Das wollte ich nicht ändern, und so gab es bei mir den Morgentraum gegen Mittag, den Mittagssaft und den Riegel nach der Gassirunde mit dem Hund und das „Abendessen“ zu den 19 Uhr Nachrichten. Somit hatte ich nach meiner großen gewohnten Essenspause dann ab Mittag relativ kurze Zeitspannen zwischen den Säften, das kam mir sehr gelegen.

Schmeckt es?

JA! Ich muss sagen, das war im Vorfeld mein größtes Problem, werden die Säfte schmecken oder bekomme ich sie nicht runter… Als riesiger Fan von fast jedem Gemüse bin ich super empfindlich, wenn ich es trinken soll. Ich möchte keine Smoothies mit Spinat und Grünkohl, auch nicht mit roter Bete, ich mag das Gemüse aus der Pfanne oder gedämpft als echte Mahlzeit. Das mag meine persönliche Macke sein, aber so ist es nun mal. Was mich überrascht hat war, dass der Morgentraum mir am wenigsten schmeckte, wo ich doch fast jeden Tag Karotten esse. Mein Favorit war definitiv Sonnengold, ich liebe Mango und dann noch den leckeren Riegel dazu, mega!

Some like it hot

Ab dem dritten Tag kam ich auf die Idee, den Morgentraum heiss zu machen und siehe da, es schmeckte mir viel besser! Ebenso habe ich den Abendtraum richtig heiss gemacht und mit viel Pfeffer gewürzt. In den heissen Delikat habe ich eine Menge Basilikum reingeschnitten und auch ordentlich mit Pfeffer gewürzt.

Saftfasten - meine Erfahrungen Teil 1 - Moringa Tee in einer Teekanne
Moring-Tee, sieht aus wie Heu, schmeckt aber sehr gut!

Saftfasten – meine Erfahrungen Teil 1

Wie ging es mir?

Heute, am Sonntag, den 16.5.2021 bin ich an Tag 6 angekommen, also an meinem letzten reinen Safttag. Es ging mir all die Tage sehr gut, mit den kleinen Begleiterscheinungen, die man vom Fasten kennt. Dazu gehören Kopfschmerzen, die hatte ich am zweiten Safttag früh ganz schlimm, nahm aber meine Basica Mikroperlen und dann gingen sie auch weg. An Tag 4 kamen Abends richtig schlimme Rückenschmerzen, was auch daran liegen kann, dass ich den ganzen Tag mit einem richtig schweren gebundenem Buch krumm auf dem Sofa herumgelungert habe… Auch da half Basica, Medikamente habe ich nicht genommen. Zwischendurch friert man auch schon mal, aber kein Vergleich zum klassischen Fasten, ich hatte in den ersten Tagen eher so wechseljahrsmäßige Heiß-Kalt-Phasen, die aber auch schnell vorbei waren.

Und was habe ich abgenommen?

Obwohl die Abnahme nicht im Fokus steht, habe ich mich natürlich jeden Morgen auf die Waage gestellt, schon aus Neugier. Und natürlich auch, um mit dem klassischen Fasten zu vergleichen. Heute waren es 2,4 Kilo weniger. Eine deutlich kleinere Abnahme als wenn man gar nichts isst, ABER: ich hoffe, sie auch halbwegs zu halten!

Im Augenblick habe ich seit meiner Flexicarb Umstellung und den WeightWatchers letzten Juli 15,5 Kilo herrlich entspannt abgenommen!

Mehr gibt es nächste Woche!

Soviel heute, einen Abschlussbericht gibt es dann am Dienstag oder später nächste Woche, wenn die Kur komplett vorbei ist. Falls du Fragen hast, schreib mir gerne! Alle Malzeiten, die Zubereitung, Bilder und Videos gibt es auf Instagram in meinem „Saftkur“ Highlight. Bis dann, Deine Petra ❤️

Holladiekochfee auf Social Media

Mehr von mir findest du auf meinen anderen Social Media Kanälen:

Instagram – ich nehme dich mit in meinen Alltag mit all dem Schönen &  Chaotischen…aber immer lecker! Aktuell ganz vieles zu meinem Test von WeightWatchers und dem lila Plan.

In den WW Highlights habe ich so gut wie alle Gerichte monatsweise gespeichert.

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  1. Pingback: Kartoffelfreitag mit Marc von Bake to the roots - Holla die Kochfee

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