Fasten – jetzt aber richtig! Tag 3

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FASTEN

Fasten Tag 3

 

Fasten – jetzt aber richtig! Tag 3

GANZ WICHTIG

Ich bin keine Ärztin, kein Fastencoach oder Ernährungsberaterin. Ich schreibe dir hier lediglich auf, wie ich die nächsten Tage faste. Also erkundige dich, was für dich am besten passt, gehe zum Arzt, aber ich übernehme natürlich keine Garantie für deine Gesundheit!!!

Was bisher geschah

Tag 3 und es geht mir immer noch wunderbar! Solltest du es nicht mitbekommen haben – ich faste seit Mittwoch und wenn du wissen willst, warum und wieso, dann klicke zu

„Fasten – jetzt aber richtig! Tag 1“ 

„Fasten – jetzt aber richtig Tag 2“

Ruhe und viel Zeit

Auch an Tag 3, dem Freitag also, habe ich es superlangsam angehen lassen. Habe richtig ausgeschlafen und nur am Schreibtisch gearbeitet. Jetzt wirst du vielleicht sagen, wer kann schon an einem normalen Wochentag ausschlafen… Es ist nun mal so, dass ich schon immer selbständig bin! und da ist es mein großer Luxus, meine Arbeitszeiten – meistens – selbst bestimmen zu können. Hast du einen stressigen Job, bei dem du in aller Frühe auf der Matte stehen musst, würde ich dir aus meiner Erfahrung heraus sowieso raten, das Fasten im Urlaub zu machen!

So also konnte ich sehr viel entspannen, lesen, aber eben zwischendurch auch richtig konzentriert arbeiten.

Fasten BrüheDie Entlastungstage sind vorbei

Der erste und zweite Tag waren Entlastungstage, darüber habe ich bereits berichtet. Ab Heute statt Gemüsesuppe und dann der gemixten Brühe (Das Rezept findest du HIER) also nur noch die pure klare Brühe… die aber rund um die Uhr. Dazu sehr viel Wasser, zimmerwarm. Ich trinke seit Ewigkeiten gefiltertes Leitungswasser, habe da eine Filterkanne von AEG, vertrage es auch sonst besser als das mit Blubber. Davon trinke ich reichlich, aber ich habe auch das Verlangen danach – ganz neues Gefühl 🙂

Es hilft gegen den Hunger und sorgt dafür, dass alles, was mein Körper loswerden möchte, auch gut abtransportiert werden kann.

Was ich immer noch mache, obwohl es eigentlich ein NO GO ist beim Fasten: ich trinke jeden morgen eine kleine Tasse sehr schwachen Kaffee mit einem Mini-Schuss Cashewmilch. Es tut mir gut, sorgt für Verdauung (sehr wichtig beim Fasten!!!) und behindert den Fastenablauf und die Abnahme nicht. Und ich darf es euch verraten, ich habe es nicht ausgehalten, mich zu wiegen…und ich bin über das Ergebnis seeeeeeeeehr happy!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Mehr dazu im nächsten Post.

Abführen

Ein Thema, das vielleicht einigen nicht gefällt, aber wer fasten will, MUSS meiner Meinung nach da durch.

Was ich diesmal NICHT gemacht habe: mit Glaubersalz abführen. Ich kenne es von meinen früheren Fastenkuren und ich habe es abgrundtief gehasst. da ich eh einen ziemlich empfindlichen Magen habe, der durch die Entlastunsgtage ja eher in einem Ruhemodus ist, ging es mir mit den Unmengen an Glaubersalz-Wasser das letzte Mal richtig schlecht. Ich hatte nicht nur den erwünschten Effekt der Darmreinigung, sondern habe stundenlang erbrechen müssen und so möchte ich nicht in eine Zeit starten, die für mich positiv und angenehm seien soll.

Was aber sein muss, meinen Informationen nach, ist ein Einlauf. Klingt nicht gerade verlockend, ist aber halb so wild. Google nach „Irrigator-Set“ so wie dieser HIER  und du siehst, wie es funktioniert. Es ist – wie mir beim früheren begleiteten Fasten gesagt wurde – extrem wichtig, während der Fastenzeit Stuhlgang zu haben, um die Giftstoffe aus dem Körper zu bekommen, die er während dieser Zeit loswerden muss. Ich mache den Einlauf jeden zweiten Tag, aber informiere dich hier unbedingt auch selbst!

Ich kenne viele Frauen (mit Männern habe ich das Thema einfach noch nie diskutiert), die Einläufe auch bei Migräne nutzen oder einfach für das persönliche Wohlbefinden.

Tag 3

Meine Erkenntnis an Tag 3:

„Wenn du Hunger/Appetit hast, geh schlafen“

Wie schon gestern beschrieben, habe ich mich aus den Social Media Kanälen weitgehend zurückgezogen im Moment. Kein Essen zu sehen hilft. Auch kein Essen zu kochen. Und nicht an den Kühlschrank zu gehen! Ein weiterer Grund, der und wohl alle hungrig macht oder den Appetit weckt, ist das lange Aufbleiben und zu wenig Schlaf. Also mein Leben quasi… 🙂

Ich habe – außer früh, wenn ich die Cashewmilch raushole – am Mittwoch und Donnerstag den Kühlschrank weit umfahren. Am Freitag war ich dann abends alleine zuhause und musste den Hund gegen 23:30 nochmal rauslassen. Viel zu spät, denn ich war schon richtig müde. Bobbie bekommt dann immer ein Stück Käse als Gute-Nacht-Goodie und ich hätte es ihr am liebsten weggefuttert…

Urplötzlich hatte ich so ein Verlangen nach Essen, das war verrückt!  Aber irgendwie war mir klar: wenn ich mit jetzt ein Stück Käse hole, dann futter ich nicht nur dieses Stück, sondern den ganzen Kühlschrank leer. Das wäre das Ende des Fastens, ich hätte es so bereut und das geht gar nicht!

Also ging ich stattdessen sofort ins Bett, habe meditiert und alles war gut. Und am nächsten Tag wurde ich ordentlich belohnt <3

Bis dann, an Tag 4! Deine Petra

 

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