Bye bye 2020 – mein Jahresrückblick

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Bye bye 2020 – mein Jahresrückblick.

Bye bye 2020

Diesem Jahr möchte man nochmal einen ordentlichen Tritt geben, oder?

Normalerweise gibt es den Jahresrückblick Anfang Januar – aber erstens sitzen wir heute zu zweit da und ich erwarte weder beim Essen noch beim Fernsehen besondere Vorkommnisse, es sei denn, der Strom fällt aus… Sollte es doch unerwartete Highlights geben, werde ich sie selbstverständlich umgehend mit euch teilen! Vor allem aber möchte ich 2020 einfach hinter mich bringen, wie wohl die meisten hier.

Ich bin jetzt erst mal Vollzeitbloggerin

Ich will auch gar nicht lange über meinen verschwundenen Job rumheulen, ich weiß, viele von euch hat es viel schlimmer erwischt, viele arbeiten in den Krankenhäusern, in der Pflege, in Schulen und Kindergärten, sind Gastronomen, Einzelhändler, Künstler oder hängen an der Kulturbranche und somit über dem Abgrund. Sind in Kurzarbeit, haben ihren Job vielleicht verloren. Mir wurde letztendlich nur die ewig ausstehende Entscheidung, Vollzeit zu bloggen, abgenommen – was nach einer gewissen Schockstarre und jeder Menge finanzieller Einbußen nur positiv ist und 2021 voller neuer Pläne starten lässt.

Einmal alles bitte!

Ansonsten haben wir 2020 als Familie alles genommen, was im Angebot war: wir sind uns ordentlich auf die Nerven gegangen, der Hund wurde krank und inkontinent (weniger Schlaf als dieses Jahr hatte ich nicht mal mit den Kindern), wir kämpften mit Gesundheit und Arbeitslosigkeit, verschobenen Plänen und geschlossene Grenzen. Ihr wisst ja, dass meine Familie zum Großteil nicht in hier lebt und wenn dann jemand schwer krank ist, den man nicht besuchen kann, dann ist es nochmal schwerer als die Tatsache, dass ich für mein Leben gerne meine Koffer packen würde, egal wohin…ich vermisse sogar die verspäteten Züge und die Typen, die schräg vor mir stundenlang an Karotten nagen oder in ihre Smartphones brüllen. Ich vermisse das Ausgehen, die Abende in der Oper, im Kino, in der Kneipe. Das ganz normale Leben eben.

Freunde?

Wenn mir persönlich dieses Jahr aber so richtig eins mitgegeben hat, dann war es die Erkenntnis, wie schlecht ich mein Umfeld zum Teil eingeschätzt habe. Und das trifft mich besonders hart, denn ich habe mir eingebildet, die größte Menschenkennerin zu sein…Tatsächlich hat mich 2020 viele Freunde gekostet, virtuelle Freunde, aber auch einige, die ich wirklich zu kennen glaubte.

Wenn nichts mehr geht

Los ging es sehr schnell und spätestens im ersten Lockdown, als in meiner Timeline plötzlich Statusmeldungen erschienen, die seltsam waren. Da wurde gehetzt, es wurden Kinder mit auf Demos gezerrt, ein ganzer Haufen esoterischen Mist zum gesunden Immunsystem gepostet, die Maskenpflicht missachtet, von rechten Tendenzen ganz zu schweigen. Ich habe einige Wochen meine Energie darauf verschwendet, zu diskutieren, was ungefähr den gleichen Erfolg hatte, wie meinen freilaufenden Hund davon abzuhalten, sich in Mist zu wälzen. 

Irgendwann habe ich in den sozialen Medien großflächig entfreundet, was wenn man ehrlich ist bei Leuten, die man in seinem ganzen Leben noch nie gesehen hat, ein Leichtes ist. Schwerer wird es, wenn sich plötzlich diejenigen outen, die man zu kennen glaubte, wenn es Freunde waren oder Bekannte. Und ganz schlimm ist es, wenn man jemandem wirklich nahestand. Auch das war mein 2020, ein Jahr, das vieles zerrissen hat. 

Eigentlich ging alles wenn man es rückwirkend betrachtet schon mit der ersten Flüchtlingswelle los und dann mit Greta weiter und Corona und Trump gaben der Situation eben in vielen Fällen den Rest. So sind – um es mit den Worten des Jahres zu sagen – viele Freundschaften an Corona gestorben, viele mit Corona, aber wie auch immer, sie sind eben weg und ein Stück weit fühlt es sich an, als hätte man sein Leben dieses Jahr ordentlich aufgeräumt. Wie nach einer Woche mit Marie Kondo, ein wenig leer, aber befreit. Zwischendurch hatte ich manchmal Angst, dass am Ende des Tages kaum was übrig bleibt, aber die Sorge war unbegründet und ich kann wenigstens in den Spiegel sehen, ohne mich zu schämen.

Ws gibt auch Gutes!

Ich habe tolle Freunde, eine tolle Familie und mit euch allen eine unglaubliche Community, die mir so viel Positives gibt, mir gute Laune macht und mich täglich motiviert. Ich habe fast 10 Kilo abgenommen, gefühlt ganz ohne Einschränkungen. Was bedeutet, ich muss am 1.1. nicht überlegen, wie ich Pfunde loswerde, denn ich habe NULL zugenommen über die Feiertage und kann einfach so weitermachen. Was ich mache kannst du in denn WW/Low Carb Updates nachlesen. Ich habe es etwas vernachlässigt, regelmässig zu berichten, es gab eben andere Dinge in meinem Leben, die Priorität hatten. Aber ich bin im Programm, drei Updates gibt es bisher und natürlich wird es ein großes Thema 2021.

Aber was das Wichtigste ist, wir sind gesund. Es wurde vieles in unserem Leben relativiert und vieles, was zunächst ein Schrecken war, ist inzwischen ganz groß auf der PLUS Seite.

Und genau das wünsche ich euch auch, bleibt gesund, passt auf euch auf und rutscht gut rüber, in ein hoffentlich besseres 2021! 

Eure Petra ❤️

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Comments 3

  1. Hallo Liebe Petra !!!!
    Vielen Dank für diesen tollen Jahresrückblick !!!!! Ja auch ich musste mich von einer wie ich dachte sehr sehr guten Freundin verabschieden …ja in der Not lernt man die richtigen Freunde kennen….das ist leider so…..
    Aber dafür hab ich erkannt wer meine wirklichen Freunde sind auf die ich mich hundertprozentig verlassen kann…. Ich wünsche Dir Deinem Mann und dem rest Deiner Family einen GESUNDEN Start in das Neue Jahr
    hoffen wir alle das das Neue Jahr besser wird wie das Jahr 2020 Bleibt alle schön Gesund bis nächstes Jahr in alter Frisch viele Liebe Grüsse aus dem verschneiten Vogelsberg von HEIDI ……….

  2. Liebe Petra,
    auch für uns/ mich war das zurückliegende Jahr eine Herausforderung – ich kann Dich so gut verstehen!
    Nach dem Umzug nach Hamburg wurde ein Neustart erschwert, in sozialer, kultureller Hinsicht und auch sonst.
    Aber 2020 haben wir trotzdem geschafft und uns über liebe Gesten von Familie, Freunden und anderen gefreut …
    und dank Internet, WhatsApp und anderen technischen Möglichkeiten fühlten wir uns dennoch nicht von allem abgeschnitten und isoliert.
    Zu allem Unglück hatte unsere Hündin (fast 14) am Nachmittag meines 70. Geburtstages, dem 27. 12., einen Bandscheibenvorfall – ein dramatisches Ende für ein schlimmes Jahr.
    Gestern durften wir Cora aber wieder aus der Klinik abholen und arbeiten nun mit ihr an der Genesung.
    Ja, Liebe, Hoffnung, Zuversicht und eine Prise Humor brauchen wir, und das wünsche ich auch Dir und Deinen Lieben!
    Herzliche Grüße aus dem Norden
    Christine
    P. S. die gewonnene Flasche Sekt habe ich dann über Weihnachten alleine getrunken – etwas traurig, aber super lecker!

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