Zarte Joghurt Cupcakes mit schnellem Frischkäse-Topping

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Hallo ihr Lieben!

Und weiter geht es mit dem „sauberen“ Essen, meiner Zusammenarbeit mit REWE Bio! Nein, nicht mit besonders gut geputztem Gemüse, blitzeblanken Töpfen und Pfannen, auch nicht mit einer Abhandlung zur Hygiene in der Küche und zum Händewaschen….

Clean Eating

Es geht vielmehr um „Clean Eating“, darum, sich möglichst natürlich, frisch und gesund zu ernähren! Klar sieht das dann auch für jeden von uns anders aus, das ist logisch.

Während für mich der Genuss von hochwertigem Fleisch absolut mit Clean Eating im Einklang ist, würden mir Vegetarier oder Veganer hier sicher den (Tofu)Vogel zeigen.

Was genau ich FÜR MICH PERSÖNLICH darunter verstehe, habe ich euch gestern schon erläutert, HIER geht es zu Teil 1 meines persönlichen Erfahrungsberichtes.

Während es gestern um meine persönlichen Clean Eating Basics ging (und um einen bunten Teller voller Gemüsespaghetti, mariniertem Huhn und einem köstlichen Erdnuss-Pesto!) geht es heute um

Süßes ohne Reue

denn natürlich kann man auch „clean“ genießen, sollte man sogar unbedingt!

Clean Eating, wenn es süß wird, bedeutet für mich vor allem:

So wenig raffinierten Zucker und Weißmehl wie möglich.

Das klingt einfach, bedeutet aber in der Praxis, vieles zu meiden, was man bisher vielleicht geliebt hat, das kann am Anfang durchaus hart sein, lohnt sich aber!

Zucker und Weißmehl sind problematisch

Ersetzt man einfache, schnelle Kohlenhydrate durch hochwertige Zutaten, bringt man zum Beispiel den Blutzucker permanent durcheinander. Jeder kennt diese Kurven, die nach Zuckergenuss in die Höhe schnellen um ruckzuck wieder abzufallen. Die unschöne Auswirkung auf uns: wir werden schnell wieder hungrig, müde, abgeschlagen….und wollen noch mehr Süßes!

Da ist die Tafel Schokolade schnell weg und satt und zufrieden ist man trotzdem nicht. Maximal ist einem schlecht.

Für Weißmehl gilt es auch: zum einen enthält es viele Kohlenhydrate, zum anderen keine Ballaststoffe. Die enthaltene Stärke wird sehr schnell in Zucker umgewandelt.

Was aber nehmen?

Bedeutet Clean Eating jetzt den Verzicht auf alles Süße? Aber nein! Denn wir können diese zwei Zutaten sehr gut ersetzen. Und glaubt mir, es ist alles eine Frage der Gewohnheit, man muss ich nur langsam an die Materie rantasten! Hat man es geschafft, süße Getränke und sehr zuckerhaltige Speisen aus seinem Leben zu verbannen, verändert sich das Süßempfinden sehr schnell. Waren für mich persönlich früher Tee oder Kaffee nur mit Zucker genießbar, ist es jetzt genau umgekehrt, vieles ist viel zu süß inzwischen.

Zucker-Ersatz

Du brauchst keinen Zucker, du bist süß genug!

Was aber nehmen, wenn es gesund sein soll und den Körper nicht belasten? Möchte man lediglich auf den Zucker verzichten, kann man ihn sehr gut durch natürliche Süße ersetzen, wie etwa Honig, Reissirup, Ahornsirup, Kokosblütenzucker oder Agavendicksaft. Man kann mit Früchten süßen, vor allen getrocknete Früchte eignen sich wunderbar!

Möchte man seine „cleane“ Ernährung auch noch low carb gestalten, bieten sich hier zum Beispiel Stevia, Xylit und Erythrit an. Was für mich persönlich nicht infrage kommt, sind künstlich hergestellte Süßstoffe wie die gängigsten beiden, Aspartam und Saccharin. Irgendwie geht mir bei diesem Thema nicht aus dem Kopf, dass man sie in der Tiermast einsetzt, um einen schnellen Gewichtsanstieg zu bewirken.

Künstlich hergestellte Süßstoffe passen nicht in mein Bild beim Clean Eating, ganz und gar nicht. Was viele nicht wissen, die Stevia-Produkte, die man auf dem Markt findet, enthalten oft nur wenige Prozente Stevia, der Rest sind genau diese Süßstoffe! Man möchte sich was Gutes tun und bekommt… naja.

Weißmehl-Alternativen

Wie beim Zucker gibt es auch hier viele Möglichkeiten, das naheliegende sind dunkle oder zumindest dunklere Mehle aus Dinkel, Roggen oder anderen Gerteidesorten, Vollkornmehle, Nussmehle. Inzwischen habe ich durch das Low Carb Backen eine unendliche Anzahl an Mehlen kennen gelernt, ich habe das Gefühl, ALLES wird zu Mehl, der Markt entwickelt sich unheimlich schnell: Erdnussmehl, Mandelmehl, Kokosmehl, Leinmehl, Walnussmehl…es sind so viele!

Alles gar nicht soooo kompliziert, oder? Es gibt unzählige Bücher zum Clean Baking, zum Low Carb Baking ebenso. Und die Nachfrage ist extrem groß, nicht nur im Januar!

Bringt es wirklich was?

Die Frage aller Fragen lautet natürlich: merkt man das alles? Hat man tatsächlich eine bessere Lebensqualität, ändert sich etwas?

Das Gravierendste was sich für mich geändert hat: meine Migräne ist weg. Tatsächlich habe ich seit ich auf Zucker weitgehendst verzichte kaum noch Kopfschmerzen! Meine Blutwerte sind top und trotz einer extremen familiären Vorbelastung mit Diabetes bin ich kerngesund. Meine Haut ist sehr stabil, es gibt keine Zucker-Pickel, die man schon gerne mal bekommen hat.

Durch langkettige Kohlenhydrate wie Vollkornbrot oder Haferflocken morgens beim Frühstück habe ich auch keine Heißhunger-Attacken und kann problemlos einige Stunden arbeiten, ohne ständig snacken zu müssen!

Und nachmittags gönne ich mir dann was Süßes zum Kaffee ♥

Und so ein Rezept habe ich euch heute mitgebracht:

Zarte Joghurt Cupcakes

mit zwei schnellen gesunden Toppings!

Diese Cupcakes sind nicht low carb, ich habe ein Dinkelmehl und statt Zucker Kokosblütenzucker verwendet, der aus dem Nektar der Kokosblüte gewonnen wird. Er hat einen deutlich niedrigeren GLYX, lässt also den Blutzucker langsamer ansteigen. Noch dazu schmeckt er wunderbar karamellig! Eine Low Carb Alternative zu den Cupcakes findet ihr HIER.

Die beiden Toppings eigenen sich toll als Dessert, man kann sie wunderbar einzeln oder zusammen mit Früchten schichten, ein sehr „sauberes“ Tiramisu bekommt man auch daraus -zuckerarm und deutlich fettärmer als Mascarpone 😉

Joghurt-Cupackes

Zutaten

für 12 Stück

  • 1oo g REWE Bio-Butter, zimmerwarm
  • 160 g Dinkelmehl
  • 50 g Kokosblütenzucker
  • 2 TL Weinsteinpulver (oder Backpulver)
  • 2 REWE Bio-Eier Größe M
  • Mark einer Vanilleschote
  • 150 g (1 Becher) REWE Bio-Joghurt
  • 1 Muffinblech
  • 12 Muffinörmchen

Zubereitung

  • Ofen auf 160° Umluft vorheizen
  • Kokosblütenzucker, Vanillemark und Eier schaumig aufschlagen
  • Butter zugeben
  • Mehl und Weinstein- oder Backpulver vermengen und ebenfalls zugeben
  • Zum Schluss das Joghurt einrühren
  • Den Teig in die Förmchen verteilen, ich nehme dazu einen Eisportionierer
  • Ca. 20-25 Minuten backen
  • Herausnehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen

Frischkäse-Topping

  • 200 g Frischkäse
  • 2 EL REWE Bio-Joghurt

Abrieb einer halben Bio-Mandarine, das passt ganz gut in den Winter!

Möchte man es pink, dann noch etwas rote Lebensmittel-Farbe, auch die gibt es in Bio-Qualität

Alle Zutaten mit dem Schneebesen fluffig aufschlagen, in einen Spritzbeutel füllen und auf die Cupcakes geben!

Möchtet ihr Abwechslung, dann macht doch noch mein

Quark-Topping!

denn es muss nicht immer Buttercreme sein!

Dazu einfach:

  • 250 g Quark (20%)
  • 2 EL REWE Bio-Joghurt
  • 2 TL Kokosblütenzucker

aufschlagen und fertig!

Statt bunter Streusel oder Schokolade habe ich meine Cupcakes mit Obst dekoriert, einfach Kiwi und Mango ausgestochen, gesund, clean und lecker!

Die Cupcakes sind unheimlich zart und fluffig, haben durch das Joghurt einen ganz tollen Geschmack, der prima mit dem Kokosblütenzucker harmoniert, wirklich sehr lecker!!!

Egal, ob ihr die beiden Toppings als tolle Schichtspeise macht, sie als Bisquit-Füllung nehmt – ja, der geht auch mit Dinkel wunderbar! – oder so wie ich heute eine bunte Cupcakes-Runde gestaltet, ich wünsche euch guten Appetit und gutes Gelingen!

Abschließendes zum Clean Eating vielleicht noch: während man Zucker früher nur da fand, wo man ihn auch vermutete, nämlich in Kuchen, Torten und Süßigkeiten, ist er inzwischen fast überall drin, ein Blick auf die Zutatenliste kann einen da schon überraschen! Selbst backen, sein Fruchtjoghurt selber machen, alternative Süße testen kann eine große Bereicherung sein – und man weiß genau, was man da auf seinem Dessertteller hat!

Ich jedenfalls bleibe auch in Zukunft möglichst „sauber“ – egal ob es um Salziges oder Süßes geht, denn es tut mir einfach richtig gut!

Bleibt gesund ihr Lieben, Eure Petra ♥

Vielen Dank an REWE Bio für die Zusammenarbeit beim Thema Clean Eating!

 

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Ein langgehegter Wunsch ging in Erfüllung – mein Buch steht in den Regalen und ihr liebt es! Ich bin gerade sehr sehr glücklich – auch weil wir nach nicht mal einem Monat schon die zweite Auflage drucken mussten durften!!!!!

Ich danke euch für euer wunderbares Feedback, die vielen Mails und Nachrichten und Kommentare dazu, ich bin sehr glücklich, dass es euch gefällt, freue mich über die Fotos der nachgebackenen Kuchen, da hat sich all die Arbeit wirklich gelohnt! 

Wer Lust hat es dann auch auf Amazon zu bewerten, der soll es gerne machen, denn ihr wisst, um so besser wird es angezeigt – also nehmt euch die paar Minuten, ich wäre euch wirklich dankbar! ♥♥♥

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Eine Menge toller Rezepte, süß und deftig, von Brot über Pizza bis Plätzchen, Kuchen und Muffins gibt in meinem ersten Buch „Low Carb Backen“ aus dem ZS Verlag!!!! Alle Zutaten habe ich auf einer Extra-Seite zusammengefasst, einfach KLICKEN.  Bestellen könnt ihr es im Buchhandel oder HIER.*
Baked Marmelade 1

Übrigens: Wenn Ihr meine Rezepte ausdrucken möchtet, ganz unten unter jedem Post ist ein kleiner Druck-Button. Hier könnt Ihr auch auswählen, ob die Bilder mitgedruckt werden sollen, oder nicht!

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Comments 5

  1. Pingback: Marinierte Hähnchenbrust auf Gemüsespaghetti mit Erdnusspesto

  2. Hallo, ich finde Deine Bücher und Rezepte super, zu den Muffins habe ich aber eine Frage, kann ich statt Dinkelmehl auch Walnuss, Haselnuss oder anderes Mehl hernehmen, alsoniht Dinkel, Weizen usw. Danke für Deine Antwort und Servus Hanne

    1. Post
      Author

      Hallo! Du kannst jedes Nussmehl nehmen, auch Mandelmehl! Den Link dazu findest du im Text! Liebe Grüße, Petra

        1. Post
          Author

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